Wenn Kindern nach der Trennung das Verbundensein mit beiden Eltern erhalten bleibt, sind wir alle die Beschenkten.

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Der Erlös der Spendenkampagne Scheidungsringe für Kinder kommt der gemeinnützigen Initiative Mein Papa kommt zugute. Wir stärken die Eltern-Kind-Bindung und verhindern Bindungsabbrüche, die durch die geografische Distanz zum Kind und durch finanzielle Engpässe entstehen.

Jeder Vater und jede Mutter hat seine eigene Geschichte, aber alle Eltern haben ein gemeinsames Problem: Sie brauchen mehr Rückhalt, wenn sie über große Entfernungen hinweg Verantwortung übernehmen. Dafür engagieren wir uns!  

Bindung von Anfang an

Giovanni hat seine Tochter Karina erst sechs Wochen nach der Geburt in einem Fast-Food-Restaurant kennengelernt. Seit er bei ehrenamtlichen Gastgebern von Mein Papa kommt übernachtet, kann er die drei Monate alte Karina nun endlich öfter sehen. Er fährt mit dem Fernbus sechs Stunden von Bonn nach Regensburg. Die Gastgeber haben ihn ermuntert, wiederzukommen. Das Familiengericht hat empfohlen, dass die kleine Karina am Umgangswochenende den Mittagsschlaf bei den Gastgebern macht.

Vertrauensübung

Beide Eltern hatten das gemeinsame Sorgerecht. Noch bevor Jonas ein Jahr alt wurde, ist seine Mutter mit ihm weggezogen. Eine Rückführung des Kindes war nicht möglich, solange es gestillt wurde. Mit Peter wurden wöchentliche Papa-Tage vereinbart. Ein großer Gewinn für den kleinen Jonas und eine Freude für den Vater! Die finanzielle Belastung durch eine wöchentliche Anreise von 425 Kilometer ist für ihn dank unseres kostenfreien Übernachtungsangebots zu bewältigen. Die pädagogische Elternbegleitung nutzt Peter, um auch einen Weg für eine kooperierende Elternschaft zu finden.

Versöhnter Abschied

Als es zur Trennung kam und seine Frau mit den drei Kindern ins 800 Kilometer entfernte Freiburg zog, brach für Nils eine Welt zusammen. Für die Kinder im Jugendalter bedeutet der Umzug ein Abschied von der Kindheit im Spannungsfeld ihrer zwei Elternhäuser. Mühsam versuchte Nils, aus der Ferne Halt zu geben. Er kündigte trotz beruflicher Karriere seine Stelle und zog schließlich an den neuen Wohnort der Kinder. Die große Hoffnung auf ein Wechselmodell erfüllte sich für ihn nicht. Eine Privatinsolvenz und die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ließen ihn erneut umziehen. Dank der Gastgeber von Mein Papa kommt ist es möglich, dass Nils trotz prekärer Finanzlage seine Kinder besucht. Die pädagogische Elternbegleitung wurde für ihn zu Proviant und Wegweiser in seinem großen Wunsch nach Versöhnung.

Veränderung wagen

Martina war zu ihrem neuen Partner gezogen, als Ben vier Jahre alt war. Der Vater des Jungen und sie waren nicht verheiratet, deshalb gab es keine reguläre Umgangsregelung. Die Eltern erproben nun zunächst den Wechsel der elterlichen Fürsorge. Ben geht am Wohnort des Vaters im zweiwöchentlichen Rhythmus in den Kindergarten. Martina schätzt den Rückhalt der Gastgeber von Mein Papa kommt, wenn sie Ben abholt. Inzwischen fragt sie sich trotzdem, ob das Modell für ihr Kind das richtige ist. In der pädagogischen Elternbegleitung findet Martina einen geschützten Raum, um in aller Ruhe eine Lösung zu suchen.

Weite Wege

Sieben Jahre hatte Leo seinen Zwillingen zu Weihnachten und zum Geburtstag Geschenke geschickt. Aber gesehen hatte er sie nie. Über Jahre fehlte Leo die Kraft dazu. Heute sind die Zwillinge neun Jahre alt und Leo hat sich für Papa-Tage eingesetzt. Zunächst sind es erste vorsichtige Begegnungen der Annäherung. Leo ist froh, nach dem begleiteten Umgang die Zeit mit den Kindern in einer pädagogischen Elternbegleitung reflektieren zu können. Das Jugendamt hat Mein Papa kommt empfohlen. Die zusätzlichen Reisekosten zum Kindesunterhalt brachten Leo jedoch bald an seine Grenzen. Gut, dass ihn nun ein Gastgeber zu sich eingeladen hat!

Wiedersehen mit Sicherheit

Die dreijährige Laura hat nach der Trennung ihrer Eltern mehrere Orts- und Partnerwechsel der Mutter erlebt. Die Treffen mit ihrem Papa konnten dennoch kontinuierlich stattfinden. Manuel fand überall – in Berlin, Hamburg und Lübeck – Gastgeber durch Mein Papa kommt. Die kleine Laura verbringt sogar die Sommerferien zum ersten Mal wieder bei ihrem Vater in Frankfurt. Und auch für die Mutter fanden sich ehrenamtliche Gastgeber. So ist sie in der Nähe, falls die Kleine Heimweh bekommt.

 
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